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Private und öffentliche Krankenversicherung, unabhängig vom Einkommen


In Deutschland gilt eine Krankenversicherungspflicht. Das heißt: Jede in Deutschland lebende Person muss entweder in der GKV oder PKV krankenversichert sein. Dafür werden Beiträge fällig. Was also tun, wenn Du kein oder nur ein geringes Einkommen hast? Hier erfährst Du, was für die Krankenversicherung bei Menschen ohne Einkommen gilt und wer die Beiträge übernimmt.

Krankenversicherung ohne Einkommen – Wer fällt darunter?

VIDEO: Nicht versichert – warum es Menschen ohne Krankenkasse gibt | mex
Hessischer Rundfunk

Ohne Einkommen bedeutet nicht immer zwangsläufig, arbeitslos zu sein. Es gibt verschiedene Personengruppen, die gegebenenfalls kein Einkommen generieren bzw. zwischendurch mit einem Verdienstausfall kämpfen müssen. Dazu gehören:

  • Hausfrauen und Hausmänner
  • Kinder
  • Privatiers
  • Studierende
  • Selbstständige
  • Arbeitslose
  • Hartz IV-Empfänger
  • Geflüchtete und Asylsuchende

Auch wenn diese Personen dauerhaft oder vorübergehend kein klassisches Arbeitseinkommen haben, sind sie dazu verpflichtet, sich einer Krankenversicherung anzuschließen. Wie genau das für die jeweilige Personengruppe funktioniert, erfährst Du in den folgenden Absätzen.

Hausfrauen, Hausmänner und Minijobber

VIDEO: Private oder Gesetzliche Krankenversicherung: Was lohnt sich eher?
Finanzfluss

Kümmerst Du Dich in der Partnerschaft ums Haus und hast kein eigenes oder nur ein geringes Einkommen (Minijob), kommt es darauf an, wie Dein Partner versichert ist.

  • Ist Dein Partner gesetzlich krankenversichert, kannst Du Dich im Rahmen der Familienversicherung mitversichern. Dazu müsst ihr verheiratet oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft sein.
  • Ist Dein Partner privat versichert, kannst Du Dich nicht mitversichern. Du hast die Wahl zwischen einer privaten Krankenversicherung oder der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung. Die Kosten für beide Varianten müsste Dein Partner tragen.

Beachte: Eigentlich darf man in die PKV nur eintreten, wenn man oberhalb der sog. Versicherungspflichtgrenze verdient. Im Jahr 2023 sind das 66.600 Euro brutto jährlich. Im Falle von Eheleuten ist es aber manchmal gestattet, dass der Partner ohne Verdienst in die PKV mit eintritt, sofern der Hauptverdiener privat versichert ist. Dieses Prinzip nennt sich Ehegattennachversicherung.

Kinder

VIDEO: Private Krankenversicherung (PKV): Vor- und Nachteile gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung
Finanztip

Kinder und Jugendliche dürfen bis zu einem gewissen Alter noch gar nicht arbeiten und haben so gesehen auch kein Einkommen. Für sie gibt es eine recht einfache Regel: Sie fallen automatisch in die gesetzlichen Familienversicherung, wenn beide Elternteile gesetzlich versichert sind – oder das Elternteil mit dem höheren Einkommen in der GKV ist.

Anders sieht es bei der privaten Krankenversicherung aus. Sind beide Eltern in der PKV oder ist das Elternteil mit dem höheren Einkommen privat versichert, benötigt auch das Kind eine eigene private Krankenversicherung. Alternativ ist es möglich, das Kind freiwillig in der GKV zu versichern.

Eine Ausnahme gibt es jedoch: Sind die Eltern nicht verheiratet und in zwei verschiedenen Versicherungen (GKV und PKV), können die Eltern die Krankenversicherung des Kindes selbst wählen.

Privatiers

VIDEO: Welche Einkünfte zählen für die freiwillige GKV?
Steuerberater Claas-Peter Müller

Bei Privatiers handelt es sich um Personen, die so viel Vermögen besitzen, dass sie auf kein Arbeitseinkommen angewiesen sind. Für sie übernimmt niemand den Krankenversicherungsbeitrag – sie müssen ihn selbst bezahlen. Ganz gleich, ob in der privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung. Alternativ wäre allerdings eine Mitversicherung über den Ehepartner denkbar.

Personen ab 23 Jahren, die weder in Studium oder Ausbildung sind

VIDEO: Die Kosten einer privaten Krankenversicherung (2023)
Versicherungen mit Kopf

Bist Du weder in Ausbildung noch Studium, kannst Du bis zu Deinem 23. Lebensjahr in der Familienversicherung bleiben. Bist Du älter als 23 Jahre, aber jünger als 25 Jahre, gibt es verschiedene Optionen:

1. Deine Eltern oder andere Verwandte müssen für Dich aufkommen bis Du 25 Jahre alt bist und Deine Beiträge zahlen.

2. Das Jobcenter übernimmt die Kosten regulär erst ab dem 25. Lebensjahr. Anders sieht es aus, wenn Deine Familienangehörigen nicht ausreichend finanzielle Mittel haben.

3. Ist das Verhältnis zu Deinen Eltern schlecht und ein Zusammenleben unzumutbar, kann es sein, dass das Jobcenter Deine Beiträge übernimmt und Dir eine eigene Wohnung zuspricht. Dafür musst Du allerdings Eigeninitiative zeigen und beispielsweise ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren.

Personen ab 25 Jahren

VIDEO: 6 PKV Fehler die fast JEDER macht (ohne es zu merken) | Private Krankenversicherung Tipps
Versicherungen mit Kopf

Studierst Du noch und hast kein oder nur ein geringes Einkommen (bis 520 Euro monatlich), kannst Du bis zu Deinem 25. Lebensjahr in der Familienversicherung bleiben. Anschließend musst Du Dich selbst versichern. In einer Ausbildung gibt es den Bonus der Familienversicherung nicht. Sobald Du Deinen Lohn erhältst, musst Du Dich selbst krankenversichern.

Bist Du nach dem 25. Lebensjahr arbeitslos, kannst Du einen Antrag auf Sozialhilfe stellen. Danach übernimmt das Jobcenter Deine Krankenversicherungsbeiträge – und spricht Dir eine eigene Wohnung außerhalb Deines Elternhauses zu.

Studierende

VIDEO: Private Krankenversicherung: Lohnt sich der Wechsel? | Vorteile und Nachteile (2023)
transparent beraten

Bei Studierenden ohne oder nur mit geringem Einkommen (bis 520 Euro monatlich) greift das gleiche Prinzip wie bei Personen bis zum 25. Lebensjahr. Du kannst in der Familienversicherung Deiner Eltern bleiben. Danach musst Du Dich selbst versichern. Mehr über die Krankenversicherung für Studenten, erfährst Du in unserem Artikel „Krankenversicherung für Studenten im Vergleich: So findest Du die beste Krankenkasse“.

Selbstständige

VIDEO: Private Krankenversicherung einfach erklärt (explainity® Erklärvideo)
explainity ® Erklärvideos

Bist Du selbstständig und sind Deine Einnahmen vorübergehend eingebrochen (beispielsweise durch eine Krise), kannst Du staatliche Hilfe beantragen. Wird Dir diese aufgrund zu hohen Vermögenswerten (zum Beispiel Sparanlagen) verwehrt, kannst Du als PKV-Versicherter versuchen, Deinen Beitrag zu reduzieren. Zum Beispiel, indem Du in den Basistarif wechselst. Bist Du freiwillig in der GKV versichert, kannst Du Dich möglicherweise über ein Familienmitglied kostenlos mitversichern lassen.

Hartz-IV-Empfänger (Bürgergeld-Empfänger)

VIDEO: Offiziell: Ab 2027 KEINE Rente mehr?!💥(NIEMAND spricht DARÜBER)😨
Finanzkompass

Als Hartz-IV- bzw. ab 2023 Bürgergeld-Empfänger bist Du in der gesetzlichen Krankenversicherung und der jeweilige Träger der Grundsicherung kommt für die Zahlung Deiner Krankenversicherungsbeiträge auf. Eine Änderung gab es im Jahr 2016: Seitdem müssen Hartz-IV-Empfänger einzeln versichert sein. Eine Familienversicherung gibt es an dieser Stelle nicht mehr. Mit Einführung des Bürgergeldes in 2023 soll sich daran nichts ändern. Der Staat übernimmt weiterhin die Kosten für die Krankenversicherung.

Arbeitslose mit Arbeitslosengeld I

VIDEO: DAS ändert sich 2024 aus finanzieller Sicht! | Finanzfluss
Finanzfluss

Bist Du arbeitslos und beziehst Arbeitslosengeld I, übernimmt der Staat beziehungsweise das Jobcenter Deine Sozialversicherungsbeiträge – darunter auch die Kosten für Deine Krankenversicherung. In den meisten Fällen bist Du dann automatisch in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Warst Du zuvor in der PKV beziehungsweise möchtest privat versichert bleiben, ist das nur in Ausnahmefällen möglich. Welche das sind, erfährst Du weiter unten unter „Private Krankenversicherung ohne Einkommen“.

Menschen aus dem Ausland

VIDEO: Beiträge im Ruhestand (die Ausgaben für Krankenkasse und -versicherung in der Rente)
Michael Lohmann & Armin Schröter

Wie Du als Ausländer in Deutschland versichert bist, hängt von Deinem Status ab. Dabei gibt es drei zu unterscheidende Arten:

Geflüchtete. Asylsuchende und Geflüchtete sind nach ihrer Ankunft in Deutschland erst einmal nicht krankenversichert – erhalten jedoch trotzdem notwendige medizinische Versorgung. 15 Monate nach Ankunft in Deutschland springt die gesetzliche Krankenversicherung ein. Bis zur vollständigen Integration (darunter auch Jobsuche) zahlt der Staat die Beiträge.

Ausländer aus der EU. Bist Du EU-Bürger und hältst Dich für einen längeren Zeitraum in Deutschland auf, musst Du Dich nicht extra in Deutschland krankenversichern. Die Krankenversicherung aus Deinem Heimatland ist völlig ausreichend.  

Ausländer außerhalb der EU. In der Regel benötigst Du als Nicht-EU-Bürger schon vor der Einreise eine Krankenversicherung in Deutschland. Andernfalls kann es sein, dass Dir kein Visum gewährt wird. Für das Beispiel Indien lies unseren Ratgeber.

Das kostet eine gesetzliche Krankenversicherung ohne Einkommen

Zur Berechnung des Mindestbeitrags bei der gesetzlichen Krankenversicherung wird grundsätzlich ein fiktives Mindesteinkommen herangezogen – auch, wenn kein Einkommen besteht. Dieses Mindesteinkommen liegt ab 2023 bei monatlich 1.131,67 Euro (2022 waren es 1.096,67 Euro).

Hinzu kommen der allgemeine Beitragssatz von 14,6 Prozent und der individuelle Zusatzbeitrag der Krankenkasse. Details findest Du beim Bundesministerium für Gesundheit. Für 2023 soll der durchschnittliche Zusatzbeitrag bei 1,6 Prozent liegen.

Den Mindestbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung für 2023 können wir damit wie folgt ausrechnen.

14,6 Prozent + 1,6 Prozent = 16,2 Prozent Krankenkassenbeitrag x 1.131,67 Euro = 183,33 Euro

Der allgemeine Beitragssatz liegt bei 14,6 Prozent. Bei Erwerbstätigen oder Rentnern übernimmt in der Regel der Arbeitgeber oder die Rentenversicherung die Hälfte. Darauf rechnen wir den Zusatzbeitrag, den die Krankenversicherer individuell bestimmen. Dieser wird ebenfalls geteilt.

Private Krankenversicherung bei (vorübergehendem) Verdinestausfall

VIDEO: Renteninformation: Die (traurige) Wahrheit! (2023)
Versicherungen mit Kopf

Bist Du bereits in der PKV versichert, fällt jedoch Dein Einkommen vorübergehend oder dauerhaft weg, musst Du genau schauen. Eine Rückkehr in die GKV ist vermutlich möglich, wenn Du jünger als 55 Jahre bist.

In folgenden Fällen musst Du auch ohne Einkommen privat krankenversichert bleiben:

  • Du bist älter als 55 Jahre und Dein Einkommen fällt vorübergehend weg. In dem Fall kannst nicht mehr zurück in die GKV. Um Kosten zu sparen, kannst Du in den sog. Basistarif wechseln, der mit einem Minimum an Leistungen auskommt.
  • Du bist jünger als 55 Jahre, aber warst die vergangenen fünf Jahre privat versichert. Auch dann musst Du PKV-versichert bleiben.  
  • Du bist in der PKV und verlierst beispielsweise Deinen Job, weshalb Du auf Hartz IV angewiesen bist. Dann übernimmt das Jobcenter Deine Beiträge.

Wenn Du ohne Einkommen bist, aber nicht mehr aus der PKV kannst, besteht die Möglichkeit, Deine Beiträge durch einen Tarifwechsel zu senken. Der Basistarif ist günstiger, umfasst aber weniger Leistungen.

Krankenversicherung ohne Einkommen – Wer zahlt die Beiträge?

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Versicherungen mit Kopf

Wie Du bereits weißt, gibt es in Deutschland eine Krankenversicherungspflicht. Das heißt, Du musst entweder in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sein – das ist mit Kosten verbunden. Hast Du kein eigenes Einkommen, musst Du die Beiträge nur in manchen Fällen selbst tragen. Alternativen sind:

  • Kostenübernahme durch das Jobcenter (Arbeitslosengeld, wenn ein Arbeiten prinzipiell möglich wäre, Du jedoch beispielsweise keinen Job findest. Oder Grundsicherung, wenn Du beispielsweise arbeitsunfähig bist) 
  • Kostenübernahme durch eine Familienversicherung
  • Kostenübernahme durch eine Mitversicherung über den Ehepartner

Privatiers mit ausreichend Kapital müssen ihre Beiträge selbst stemmen. Ob jemand ausreichend finanzielle Mittel besitzt, um sich selbst zu finanzieren, entscheidet der Staat.

Krankenversicherung ohne Einkommen – Privat oder gesetzlich versichern?

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Versicherungen mit Kopf

Es ist nicht immer möglich, ohne Einkommen in der privaten Krankenversicherung zu bleiben. Sobald Du staatliche Hilfe bekommst, bist Du in vielen Fällen automatisch in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert.

Allgemein solltest Du abwägen, welche Krankenversicherung für Dich am besten geeignet ist und wie Du die Beiträge (auch künftig) stemmen kannst. Lies dazu mehr im Ratgeber zu den Kosten der PKV.

Möchtest Du mehr über die private Krankenversicherung allgemein erfahren, kannst Du das in unserem Artikel „Private Krankenversicherung: Was Du zur PKV wissen solltest“ tun. 

Das kannst Du aus dem Text mitnehmen

VIDEO: TOP 3 GESETZLICHEN KRANKENKASSEN | Finanzen - Erklärt!
Finanzen - Erklärt!

In Deutschland gibt es eine Krankenversicherungspflicht. Das heißt, dass Du in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sein musst.

Wenn Du kein Einkommen hast, wirst Du in den meisten Fällen mit Deinen Beitragszahlungen nicht allein gelassen. Oft ist eine Familienversicherung möglich – beispielsweise bei Kindern, Hausfrauen und Hausmännern oder Studierenden. Dabei kannst Du in der gesetzlichen Krankenversicherung des Hauptverdieners mitversichert sein. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Du kein oder nur ein geringes Einkommen (bis 520 Euro monatlich) hast.

Bist Du arbeitslos und bekommst Arbeitslosengeld oder Hartz IV, übernimmt das Jobcenter Deine Beiträge. Für Geflüchtete und Asylsuchende gilt die Krankenversicherungspflicht erst einmal nicht. Eine medizinische Versorgung steht ihnen dennoch zu. Diese finanziert der Staat.

Bei der privaten Krankenversicherung gibt es Ausnahmen. Eine Familienversicherung ist hier nicht möglich. Ist ein Ehepartner privat versichert, kann der Ehepartner ohne oder nur mit geringem Einkommen in manchen Fällen in die PKV des Hauptverdieners einsteigen. Das nennt sich dann Ehegattennachversicherung.

Ohne Einkommen landet man meist automatisch in der gesetzlichen Krankenversicherung. Es gibt allerdings auch Ausnahmen, bei denen Du in der privaten Krankenversicherung bleiben musst. Beispielsweise, wenn Du Privatpatient und älter als 55 Jahre bist. Kannst Du Deine regulären Beiträge nicht mehr stemmen, hast Du die Möglichkeit, in den Basistarif zu wechseln. Der ist günstiger und deckt ähnlich viele Leistungen ab wie die gesetzliche Krankenversicherung.

Wie sich der Mindestbeitrag für die gesetzliche Krankenversicherung berechnet, findest Du weiter oben im Text in unserem Kapitel „Das kostet eine “

Häufige Fragen zur Krankenversicherung ohne Einkommen

VIDEO: Krankenkassen 2023 im Vergleich: Wo gibt's das beste Gesamtpaket?
Finanztip

Wie werde ich ohne Einkommen krankenversichert?

Das kommt ganz darauf an, zu welcher Personengruppe Du gehörst. Befindest Du Dich beispielsweise noch im Studium und bist jünger als 25 Jahre, kannst Du in der Familienversicherung Deiner Eltern gesetzlich versichert sein.

Bist Du bereits ausgelernt und arbeitslos, hast Du Anspruch auf Arbeitslosengeld. Dann übernimmt das Sozialamt oder Jobcenter die Kosten für Deine Krankenversicherungsbeiträge.

Bist Du verheiratet und kümmerst Dich um Haushalt oder Kinder und hast daher kein Einkommen, kannst Du Dich bei Deinem Ehepartner mitversichern.

Kann ich mich ohne Einkommen privat versichern?

Ja, das ist möglich – allerdings nicht für alle. Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um sich privat zu versichern beziehungsweise privat versichert zu bleiben:

Älter als 55 Jahre. Wer in der PKV versichert und älter als 55 Jahre ist, bleibt auch ohne Einkommen automatisch in der privaten Krankenversicherung.

Jünger als 55 Jahre. Wer jünger als 55 Jahre ist und die vergangenen fünf Jahre durchgängig privat versichert war, kann in der PKV bleiben.

Privat versichert und Hartz IV. Bist Du in der PKV und beziehst Hartz IV (ALG II) kannst Du in der privaten Krankenversicherung bleiben. Das Jobcenter übernimmt dann Deine Beiträge.

Wann muss ich meine Krankenversicherung selbst bezahlen?

Du musst Deine Beiträge selbst bezahlen, wenn Du Dich nicht familienversichern kannst und der Staat Deine Anträge auf Hilfe ablehnt. Eine solche Ablehnung erfolgt dann, wenn der Staat davon ausgeht, dass Du genug finanzielle Rücklagen besitzt, um Deine Beiträge selbst zu bezahlen.

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Author: Amy Torres

Last Updated: 1704220321

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Name: Amy Torres

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Address: 8741 Phillips Forge, Ashleytown, NJ 87837

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Job: Archaeologist

Hobby: Baking, Web Development, Skateboarding, Role-Playing Games, Basketball, Fishing, Sculpting

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